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Dresden Kulturpalast, Jehmlich-Orgel bis 2013

Standort

Adresse: Schloßstraße 2, 01067 Dresden

Standort: Kulturpalast

Orgelansicht

Eule Orgel Kulturpalast Dresden
Fotoarchiv Lang

Orgelbeschreibung

Baujahr:
Erbauer:
Manuale:
Register:
Windladen:
Spieltraktur:
Registratur:
Temperatur
Baujahr: 1970, Opus: 905
Erbauer: Gebrüder Jehmlich
Manuale: II/I
Register: 24
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registratur: elektropneumatisch
Temperatur (Stimmung): gleichstufig

Orgelgeschichte

Geschichte: Der Kulturpalast Dresden ist ein modernistischer DDR-Bau des Architekten Wolfgang Hänsch. Er wurde 1969 eröffnet und hatte den größten Mehrzwecksaal der Stadt Dresden, der für Konzerte, Tanz- und Unterhaltungsveranstaltungen sowie Tagungen und Kongresse genutzt wurde.(Wikipedia) Die Orgel baute die Firma[ Gebrüder Jehmlich nach Vorschlagen von Dipl.-Phil. Frank-Harald Greß, Musikwissenschaftler und Hochschullehrer. Darüber hinaus gab es eine Arbeitsgruppe Orgel im Auftrag des Kulturpalastes, dazu gehörten Kurt Masur und Andreas Webersinke. Die Orgelweihe war am 26.August 1970. Die Orgel des Kulturpalastes ermöglichte den konzertanten Gebrauch dieses Instruments in einem öffentlichen Gebäude und erreichte somit andere Zuhörer. Die fahrbare Orgel stand im Festsaal von 1969 bis 2013.

Ein neues Zuhause fand die Orgel in der Cottbuser Probsteikirche St. Maria. Die katholische Gemeinde war durch persönliche Bekanntschaften auf die Dresdner Firma gestoßen, deren Orgel zum Verkauf stand. 2012 wurde die Orgel abgebaut und nach Cottbus transportiert. 2015 fand dann in Cottbus die Weihe der Orgel statt. (Gehäuse und Prospekt verändert)

 

Disposition

I. Manual, Hauptwerk C-g’’’ II. Manual, Schwellwerk C-g’’’ Pedal C-d’
1. Pommer 16’
2. Prinzipal 8’
3. Rohrflöte 8’
4. Oktave 4’
5. Rauschquinte 2 fach
6. Flachflöte 2’
7. Mixtur 6 fach
8. Solozimbel 2 fach
9. Trompete 8’
10. Spitzgambe 8’
11. Gedackt 8’
12. Prinzipal 4’
13. Koppelflöte 4’
14. Oktave 2’
15. Sifflöte 1’
16. Sesquialtera 2 fach
17. Scharf 5 fach
18. Rohrschalmei 16’
Tremulant
19. Subbaß 16’
20. Prinzipalbaß 8’
21. Gemshorn 4’
22. Hintersatz 6 fach
23. Posaune 16’
24. Klarine 4’

Nebenregister und Spielhilfen

Nebenregister:

3 Normalkoppeln

Handregister ab

Zungen ab

Einzelzungenabsteller

4 freie Vorbereitungen

Tutti

Schweller

Spielhilfen:

Die Koppeln sind als Registerwippen, Vorbereitungszüge und Tritte angelegt, Tutti und Vorbereitungen als Druckknöpfe und Tritte in Wechselwirkung. Die Orgel ist auf einen fahrbaren Untersatz montiert.

Bildergalerie

SLUB Dresden_Deutsche Fotothek_Hans Reinecke

Bildnachweis: Archiv Lang

Bildergallerie:SLUB Dresden_Deutsche Fotothek_Hans Reinecke

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